8400 Winterthur
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Über uns
Geschichte
 
Seit 135 Jahren gibt es in Winterthur eine Musikschule; sie gehört damit zu den ältesten der Schweiz. Die Schule war im Verlauf ihrer Geschichte an mehreren Standorten in Winterthur zu Hause, bis sie 1951 durch ein Legat des Musikmäzens Werner Reinhart dessen geräumige Villa im Rychenbergpark als endgültige Lösung beziehen konnte. Trotzdem wurde der Platz mit den Jahren knapp; 1967–1969 konnte nach einer Volksabstimmung im Park der Villa ein Neubau erstellt werden, wodurch noch bessere Rahmenbedingungen für eine hochklassige Musikausbildung geschaffen wurden.
Ursprünglich nannte sich die Musikschule «Musikschule des Musikkollegiums». Nachdem in den 50-er Jahren unter der Bezeichnung «Konservatorium» eine Berufsabteilung gegründet wurde, hiess die Schule «Musikschule und Konservatorium Winterthur». In dieser Form schuf sie sich einen schweizweit anerkannten Namen für die fundierte und seriöse Ausbildung von Laien und BerufsmusikerInnen.
Im Jahre 2000 fusionierte die Berufsabteilung mit der Musikhochschule Zürich und wurde darauf 2007 unter dem Namen ZHdK Zürcher Hochschule der Künste in Zürich kantonalisiert. Im Jahr 2012 soll sie auch räumlich zentralisiert werden. Die Musikschule, als nunmehr selbständige Institution, positioniert sich unter dem Namen Konservatorium Winterthur neu. Dabei richtet sie sich nach den Vorgaben der KSK Konferenz der Schweizer Konservatorien, welche schweizweit die hohen Levels definiert, die für die Laienausbildung gelten sollen und die zum Tragen des Namens «Konservatorium» berechtigen. Das Angebot soll hinsichtlich Qualität und Innovation Massstäbe setzen und einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit der Laienausbildung in unmittelbarer Nachbarschaft der Hochschule bieten.
Villa Rychenberg, 1895
© Stadtbibliothek Winterthur
Rychenbergstrasse 96/98, um 1870
© Winterthurer Bibliotheken, Sondersammlungen
Musikschule, Neubau, 1971
© Stadtbibliothek Winterthur